Open Commons Stammtisch #2: servus.at

Open Commons Stammtisch #2

Open Commons Stammtisch #2

Beim zweiten Open Commons Stammtisch ist die Kulturinitiative servus.at Gastgeberin.

WO
Servus Clubraum
Kirchengasse 4
1st Floor

WANN
25. November 2014
18.30 Uhr

PROGRAMM
USHI REITER
Vorstellung von Servus.at: Präsentation des Vereins und der Vereinsarbeit von Servus.at

PETER WAGENHUBER
Blinkenlights: Überblick über die technischen Aktivitäten und Einblick in die Technik

THOMAS WARWARIS
Communitynetze: Impulsvortrag über ein mögliches
Zukunftsszenario des Netzes und die Rolle von Communities wie Servus.at

mit anschließender Diskussion und Ausklang im Cafe Strom

Wir freuen uns auf dein Kommen!
Voranmeldung bitte auf Facebook unter Open Commons Stammtisch #2

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Call for OC15 – MEINES, DEINES, UNSERES

OPEN COMMONS KONGRESS 2015
#OPENCOMMONS
Zum vierten Mal veranstaltet OPEN COMMONS LINZ den Kongress zu aktuellen Themen rund um digitale Gemeingüter. 2015 steht der Kongress unter dem Titel “MEINES, DEINES, UNSERES – Teilen in einer individualisierten Gesellschaft”. In einer digitalen Wissensgesellschaft stellen sich neue Fragen: Welche Veränderungen bringen diese jungen Möglichkeiten des Teilens unserer individualisierten Gesellschaft? Welche neuen Formen gibt es überhaupt und welche digitalen Gemeingüter sind für Kommunen von Relevanz? Wie können wir Ressourcen gerecht verteilen? Wem steht geistiges Eigentum in einer Remixgesellschaft zu? Wird individuelles Teilen in der Share Economy privatisiert? Müssen wir auf Privatsphäre verzichten, um an einer teilenden Gesellschaft partizipieren zu können? Ist eine Smart City eine Stadt, die teilt? Und wie sieht die offene, digitale Stadt von morgen aus? uvm.

ZUR BEWERBUNG
Sie haben Inputs zum Thema? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung mit Titel und kurzem Abstract. Bitte bewerben Sie sich mit maximal ½ DIN A4-Seite, in der Sie die grundsätzliche Idee Ihres Vortrags oder Workshops beschreiben sowie Ihre gewünschte Vortragsdauer nennen. Für Vorträge ist eine Dauer von 20, 30 oder 60 Minuten, für Workshops 60, 120 oder 180 Minuten vorgesehen.Einreichschluss ist der 19. Januar 2015. Die eingereichten Vorschläge werden anschließend von der Jury bis 13. Februar 2015 begutachtet.Schicken Sie ihre Bewerbung an open.commons(ät)linz.at. Sollten Fragen auftauchen, helfen wir Ihnen gerne unter selbiger E-Mailadresse oder telefonisch unter 0732 / 7070 – 4711 weiter.

ZUR INITIATIVE
OPEN COMMONS LINZ ist eine Initiative der Stadt Linz, die sich für die verantwortungsvolle Öffnung von digitalen Inhalten einsetzt. Sie unterstützt die Förderung und Verbreitung von digitalen Gemeingütern, damit diese dem Gemeinwohl aller BürgerInnen zu Gute kommen. Dabei will die Initiative ein Verständnis für digitale Gemeingüter in der Bevölkerung aufbauen und offene, freie und transparente Strukturen in der Region fördern. Faire Nutzung von Kulturgütern und ein selbstbewusster und selbstbestimmter Umgang mit Offenheit und Privatsphäre stehen dabei im Vordergrund.

DATUM & ORT
29. April 2014
Wissensturm Linz

Der Call als Download:

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TEDxLinz als Nährboden für “Good News”

TED Linux

TEDxLinz wurde zu TED Linux

Vortrag von Stefan Pawel auf der TEDx Linz:
Die Digitale Stadt – Neue Verantwortung von Kommunen

Talks der Speaker aus der voestalpine Stahlwelt nun online – Mit Highlights-Video von APA-OTS.

Ideen, Inspirationen und Innovationen standen wieder im Mittelpunkt der diesjährigen TEDxLinz, die dieses Mal unter dem Thema “Re-Connect” am 26. September in der voestalpine Stahlwelt stattfand. “Wir sehen unsere Veranstaltung als idealen Nährboden für Good News”, zieht der TEDxLinz Initiator Florian Novak ein positives Resümee der Veranstaltung. In der Tradition von TED werden die Talks, die in Linz mit Unterstützung von APA-OTS produziert wurden, nun dieser Tage auf www.tedxlinz.at online gestellt.

Abrufbar ist bereits der fulminante und zugleich berührende Auftritt der Wiener Journalistin Ingrid Brodnig, zum Thema “Warum es zu so viel Hass im Internet kommt und wie man dagegen vorgehen kann”, zu finden unter http://www.youtube.com/watch?v=LlHGMvxD9f0. Außerdem der Überraschungsauftritt des Wiener Autors und Medienwissenschafters Gergely Teglasy (TG). In seinem Vortrag referierte er über das Thema Kreativität und sprach über seinen Facebook-Roman Zwirbler als kreative Spielwiese, auf der sich mittlerweile 16.000 Fans austoben. Das Gemeinschaftswerk soll nun via Crowdfunding auch als Buch und auf Klopapier erscheinen.

Weitere Highlights: Die Schwedin Malin Elmlid, die ihr selbstgebackenes Brot gegen das eintauscht, was Menschen zu geben bereit sind. Der Webdeveloper Christian Heilmann auf der Suche danach,wie man das “Soziale wieder in die Social Media” bringt.

Weitere Vortragende waren der frühere CEO der Erste Bank, Hans Haumer, der Netzwerkforscher und Gründer von FAS-Research, Harald Katzmair, der Projektleiter der Open Commons Region Linz, Stefan Pawel, die Paartherapeuten Elisabeth Gatt-Iro und Stefan Gatt, Andrea Götzelmann, deren Organisation abgelehnte Asylwerber bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat unterstützt, Johanna Schuh vom Insightvoice Naikan Center Vienna, der Mathematiker Bruno Buchberger sowie der Entertainer und Performer Didi Bruckmayr.

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zoomsquare: Die exklusive Stadtviertel-Immobiliensuche für Linz

zoomsquare Screenshot

zoomsquare Screenshot

Mit der Stadtviertelsuche für Linz forciert das Wohnungssuche-Startup zoomsquare.com seine Bundesländer-Offensive in Österreich. Ab sofort kann jeder auch in Linz mit 25 Vierteln zielgenau und deutlich effizienter als bisher sein neues Zuhause finden. Auch dank der Open Data-Initiative des Landes Oberösterreich.

Es ist soweit! Die Stadt Linz bekommt als dritte Landeshauptstadt nach Wien und Salzburg die exklusive Stadtviertelsuche des österreichischen Hightech-Startups zoomsquare. Im Klartext bedeutet das:  Wohnungssuchende können erstmals überhaupt eines oder mehrere von 25 Stadtviertel in Linz samt nützlicher Kurzbeschreibungen direkt auf der Karte auswählen und genau in ihrem Wunschviertel nach ihrer Traumimmobilie suchen.

Praktisch: endlich in Linzer Vierteln suchen statt in gesamter Stadt
Bisher konnte in Linz, abgesehen von einer mühsamen Stichwortsuche, nur im gesamten Stadtgebiet gesucht werden. Dieses große Manko wurde nun mit der ersten ganzheitlichen Stadtviertelsuche behoben. Dr. Andreas Langegger, selbst Oberösterreicher und Co-Founder von zoomsquare dazu: „In Wien und Salzburg war die Viertelsuche bereits ein voller Erfolg und unser beliebtestes Feature. Dass wir jetzt den Wohnungssuchenden endlich auch in Oberösterreich eine sinnvolle und praktische Erleichterung bieten können, freut mich und die zahlreichen Linzer bei uns im Team besonders.“

Reichlich Recherche für „gefühlte“ Wohnviertel der Linzer
Als Basis für die Einteilung der Linzer Viertel dienten zahlreiche Aspekte: Alte (36) und neue (16) statistische Bezirke, historische Karten, die Siedlungsstruktur, die Bevölkerungsanzahl der Viertel und das damit verbundene Potential an freien Wohnungen und Häusern. Da Stadtteile dazu oft eine sehr individuelle Sicht beinhalten, flossen zusätzlich noch eine Umfrage und Interviews vor Ort in die Viertelgliederung mit ein. Das vorrangige Ziel war für Langegger dabei, wirklich die „gefühlten Viertel“ der Bevölkerung für den Wohnungssuchenden in Linz bestmöglich abzubilden.

Auf Userwunsch Leonding, Puchenau, Hörsching & Co. an Bord
Auf mehrfachen Wunsch sind im selben Anlauf auch gleich die „Speckgürtel“-Gemeinden von Linz an Bord. Der waschechte Puchenauer Andreas Langegger dazu: „Angrenzende Gemeinden wie Leonding, Hörsching, Traun oder eben Puchenau liegen geografisch und emotional in der Schnittmenge und im Einzugsgebiet. Ich bin als Puchenauer de facto in Linz aufgewachsen“, schmunzelt der Co-Founder von zoomsquare. Fakt ist, dass Umlandgemeinden, auch wenn knapp außerhalb der Stadtgrenze, oft noch als Linz wahrgenommen und jedenfalls vom Wohnungssuchenden stark nachgefragt werden. Gleichzeitig wurden im Stadtgebiet einige zu kleine Viertel wie die Altstadt mit dem benachbarten Rathausviertel oder Spallerhof mit dem Wankmüllerhofviertel zusammengelegt. Auch das Hafenviertel mit St. Peter oder Katzbach mit dem nur dünn bebauten Elmberg ergeben für die Wohnungssuche nun jeweils ein sinnvolles Suchviertel.

Semantische Textanalyse & Geo-Coding als Basis
Als Basis der Viertelsuche dient eine semantische Textanalyse gepaart mit Geo-Coding-Technologien, dank der man großteils endlich weiß, wo eine Immobilie tatsächlich liegt. Aufgrund der Komplexität des Prozesses bittet der Hagenberg-Absolvent und ehemalige Lektor der Linzer Kepler Universität, Andreas Langegger, zu Beginn noch um ein wenig Nachsicht: „Es kann sein, dass es anfangs da und dort noch ein wenig hakt. Wir bauen ein umfangreiches System auf und lernen jeden Tag mit unseren Usern dazu. Wir haben es aber auch in Wien und Salzburg rasch toll hinbekommen und so wird es auch in Linz sein.“

Open-Data-Beauftragter der Stadt Linz ist begeistert
„Damit ist zoomsquare dank der Linzer Open Data-Initiative OPEN COMMONS_LINZ (data.linz.gv.at) übrigens der erste Open Data Anwender für die Wohnungssuche in Linz“, so Andreas Langegger. Bereits 2010 hatte er die Open Data-Initiative (data.gv.at) in Österreich mitgegründet. Der Projektleiter der OPEN COMMONS_LINZ, Stefan Pawel, zeigt sich über die Stadtviertelsuche für Linz gleich aus zweierlei Sicht sehr erfreut: „Mit seiner Open Data-Initiative setzt die Stadt Linz besonders für Startups wie zoomsquare wirtschaftliche Impulse. Gleichzeitig wird der Nutzen für die Wohnungssuchenden in Linz wirklich gesteigert.“

Aus Auhof wird Katzbach, aus Auwiesen wird Schörgenhub
Ebenfalls praktisch: Wird im Anzeigentext ein Synonym für einen Stadtteil bzw. ein Teilbereich davon erwähnt, landen all diese Inserate trotz verschiedener Bezeichnungen bereits im richtigen Suchviertel. Wird also zum Beispiel Auwiesen im Inserat erwähnt, findet man das Objekt im Schörgenhub, das Steg-Viertel in St. Magdalena oder Dornach und Auhof in Katzbach. Als Gegencheck wurden hunderte aktuelle Immobilienanzeigen für Linz durchforstet, um auch die gebräuchlichsten Ortsbezeichnungen von Maklern und Privatinserenten einfließen zu lassen. Unter dem Motto nobody ist perfect freut sich zoomsquare aber auch weiterhin über Kritik und Anregungen, um die Linzer Viertelsuche nach User-Bedürfnissen laufend noch besser zu machen.Wer die Stadtviertelsuche von zoomsquare für Linz jetzt gleich testen möchte: Entweder direkt auf www.zoomsquare.com einsteigen, die hübsche Linz-Startseite www.zoomsquare.com/linz besuchen oder die zoomsquare Immobilien App runterladen und loslegen.

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Freies Wissen der Linzer Hochschulen öffnen

Webgipfel der Linzer Hochschulen und der Stadt Linz

Webgipfel der Linzer Hochschulen und der Stadt Linz (CC by-nc-nd: Foto Stadt Linz)

Am 20. Oktober lud Wissenschaftsreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner Vertreterinnen und Vertreter der Linzer Hochschulen zu einem „Web-Gipfel“ ins Alte Rathaus ein. Dort wurde darüber beraten, wie künftig ein offenerer Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen sowie ein freierer Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien gestaltet werden kann. „Mit dem heutigen Gipfel ist ein wichtiger Startschuss gelungen, um künftig noch intensiver mit den Hochschulen zu kooperieren. Als Stadt Linz wollen wir dazu unseren Beitrag leisten“, zeigte sich Wissenschaftsreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner sehr erfreut. Einigkeit herrschte darüber, dass die Linzer Hochschulen und die Stadt Linz künftig noch intensiver bei den Themen freies Wissen, freie Wissenschaft sowie offener Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien zusammenarbeiten wollen.

Bereits am 21. Mai 2014 kündigte Vizebürgermeister Christian Forsterleitner im Zuge der Eröffnung des 3. Open Commons-Kongresses im Linzer Wissensturm an, Vertreterinnen und Vertreter aller Linzer Hochschulen zu einem „Web-Gipfel“ einzuladen. Diese Gesprächsrunde fand nun am gestrigen 20. Oktober im Pressezentrum des Alten Rathauses statt.

Je freier der Zugang zu Wissen (Open Knowledge) in einer Gesellschaft gestaltet ist, umso eher entstehen dadurch neue Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft. Das von den Universitäten generierte Wissen sowie die Lehr- und Lernunterlagen stehen jedoch oft nicht einer Allgemeinheit zur Weiterverwendung und Wiederverwertung zur Verfügung. Ein Ziel im Bereich offene Wissenschaft muss es daher künftig auch sein, die daraus resultierenden Forschungsergebnisse möglichst frei zugänglich zu machen sowie neue Medien in die Lehre einzubauen sowie einen freien Zugang zu Lehr- und Lernunterlagen zu schaffen (Open Educational Resources, MOOC). „Der offene Zugang zu Wissen schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Für die Universitäten, weil sie damit einen sichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung leisten. Und für die Stadt Linz, weil sie damit – wie bereits jetzt im Umgang mit neuen Medien – erneut eine Vorreiterrolle in Österreich einnehmen kann“, ist Wissenschaftsreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner von der Wichtigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen der Stadt Linz und den Hochschulen überzeugt.

Zwei kleine Kinder tauschten Spielzeuge – und beide gingen mit jeweils einem Spielzeug nach Hause.
Zwei weise Menschen tauschten Ideen – und beide gingen mit jeweils zwei Ideen nach Hause.

(Afrikanisches Sprichwort)

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Einladung zum dreiteiligen Crowdfunding-Workshop in Wien

Infos auf aws …
Infos auf gumpelmedia – digital media agentur …
Der Workshop richtet sich dabei an ProjektinhaberInnen, die in den kommenden Monaten eine Crowdfunding-­Aktion planen und durchführen wollen. Hauptzielgruppe sind dabei Unternehmen und Start-­Ups aus dem Bereich „green tech“, aber auch Projekte aus der Kreativwirtschaft bzw. generell Start-­Ups aus dem kreativ, technologischen Bereich.

Der Workshop wird an 3 Terminen stattfinden (27.10., 03.11. und 10.11. jeweils von 15:00 bis 19:00 im Innovation Center der Austria Wirtschaftsservice) und verfolgt dabei folgende Ziele:

- Vermittlung von theoretischem Wissen über Crowdfunding (1. Termin)
- Vermittlung von relevanten Rechts-­‐ und Steuerthemen (2.Termin)
- Vermittlung von praktischem Know-­‐How und konkreten Tipps (3.Termin)
- Vermittlung von Kontakten zu Plattform-­‐Betreibern, Crowdfundern und Experten
- Bereitstellung von Materialen zur weiteren Nutzung durch die Teilnehmer
- Steigerung der Motivation, ein eigenes Projekt durchzuführen

Die Anwesenheit bei allen drei Terminen ist erwünscht!

Dieser Workshop findet im Rahmen des EU-­‐Projekts FIDIAS statt, welches KMU unter anderem dadurch unterstützen möchte, indem es Training Sessions für den optimalen Einsatz von Crowdfunding Plattformen anbietet. Geleitet wird der Workshop von Wolfgang Gumpelmaier (gumpelmedia – digital media agentur). Unterstützt wird er von einigen Gastvortragenden.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die verbindliche Anmeldung erfolgt per E-­Mail nach dem first-­come first‐serve Prinzip. Bitte teilen Sie uns in kurzen Worten mit, welches Projekt Sie mittels Crowdfunding finanzieren möchten. Sie erhalten danach in Kürze eine Zu- bzw.Absage.

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futurezone.at: Linz führt vor Wien bei digitaler Offenheit

http://futurezone.at/netzpolitik/linz-fuehrt-vor-wien-bei-digitaler-offenheit/87.389.504

Gemeinsam mit vielen Vereinen, Communities und Menschen aus Linz, die sich für das Themen Offenheit einsetzen haben wir das geschafft!

“Linz führt vor Wien und Graz das Städteranking bei digitaler Offenheit an, haben Forscher rausgefunden. Sie haben die Ergebnisse am Daten, Netz, Politik-Kongress präsentiert.

Mit dem Projekt „Digitaler Offenheitsindex“ (abgekürzt: do:index) sollen öffentliche Körperschaften sichtbar gemacht werden, die im Bereich der digitalen Gemeingüter wie Daten, Wissen, Information und Infrastruktur Vorbildprojekte am Laufen haben. Doch do:index will mehr: Nicht nur das Sichtbarmachen von Projekten steht im Vordergrund, sondern auch das Vergleichen der Städte miteinander.Die Forscher haben nun erstmals ein Ranking von fünf österreichischen Städten erstellt und die Ergebnisse am Daten, Netz und Politik-Kongress in Wien präsentiert. „Linz führt das Ranking klar vor Wien an“, erklärt Walter Palmetshofer, Projektleiter des do:index, von der Freien Universität (FU) Berlin, der futurezone. Abgeschlagen folgen dann Salzburg und Innsbruck.

Handlungsbedarf
Ganz allgemein zeigen die Ergebnisse des do:index, dass es noch großen Handlungsbedarf hinsichtlich digitaler Offenheit in den österreichischen Städten gibt. „Selbst jene Städten mit den meisten Aktivitäten für mehr digitale Offenheit bleiben noch unter 60 Prozent der erreichbaren Punktezahl“, sagt Palmetshofer. Mit Hilfe von dynamischen Filtern lässt sich auf der Projekt-Website auch eine individuelle Gewichtung der verschiedenen Bereiche vornehmen.
…”

… und es gibt noch viel zu tun!

Zur Beta-Version des Digital Openness Index ..

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30.09. Open Commons Stammtisch: Open Source in der Verwaltung

Am 30. September findet der ersten gemeinsamen Open Commons Stammtisch zum dem wir dich und alle Interessierten sehr herzlich einladen.

Als erstes Themengebiet haben wir Open Source Software in der Verwaltung  und im speziellen über offene Arbeitsplätze der Zukunft ausgewählt. Für  einem kurzen Impulsvortrag steht uns der Geschäftsführer der IKT Linz Gruppe (IT Service Provider des Magistrats) Gerald Kempinger für die Diskussion zur Verfügung.

Datum: 30.09 2014
Uhrzeit: Beginn 18:30 Uhr
Ort: Altes Rathaus, Raum 443

Für Getränke und Knabberei wird gesorgt.

IKT Linz Gruppe
Mit der Gründung der IKT Linz Gruppe ist einer der größten EDV-Dienstleister in Linz entstanden und zugleich ein Beispiel für Shared Services im Bereich der öffentlichen Hand.

Das Aufgabenspektrum, bedingt durch Größe und Vielfalt der städtischen Unternehmen, sucht seinesgleichen:

- Für den Magistrat Linz werden zahlreiche Serviceanwendungen für Bürgerinnen und Bürger, die geographischen Informationssysteme und interne Lösungen für den Verwaltungsablauf (Beispiel elektronischer Akt – ELAK)  betreut.

- Für die AKh Linz GmbH betreibt die IKT das Krankenhausinformationssystem (KIS) auf Basis der Standardsoftware SAP, sowie zahlreiche, damit verbundene Logistik-  und Verwaltungslösungen.

- Für die Seniorenzentren Linz GmbH, für GWG, LIVA und zahlreiche weitere Einheiten und Bereiche wird der Betrieb von verschiedenen Fachanwendungen tagtäglich von Spezialistinnen und Spezialisten der IKT sichergestellt.

- Für die gesamte Unternehmensgruppe Stadt Linz (inklusive LINZ AG) wird in Zusammenarbeit mit strategischen Partnern eine zeitgemäße IKT Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die aus einem Netzwerk von rund 5.700 EDV-Arbeitsplätzen, etwa 1.200 physischen und virtuellen Servern und den dazu gehörenden Speicher- und Sicherungssystemen für mehr als 400.000 GB (400 Terabyte) besteht.

- Ein spezieller Fokus wird selbstverständlich auf Sicherheit und Verfügbarkeit gelegt und die Benutzerinnen und Benutzer werden dabei durch das IKT Servicecenter bestmöglich unterstützt, in dem rund 3500 – 4000 Anfragen pro Monat alleine an der Hotline bearbeitet werden.

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heise online: Turin steigt von Windows XP auf Linux um

Artikel von heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Turin-steigt-von-Windows-XP-auf-Linux-um-2391613.html

Die nordwestitalienische Großstadt Turin will mit der Abkehr von Microsoft auf 8300 IT-Arbeitsplätzen innerhalb der Verwaltung binnen fünf Jahren rund sechs Millionen Euro einsparen. Ausschlaggebend war der ausgelaufene XP-Support.

Die Kommune Turin will im Herbst mit der Umrüstung aller rund 8.300 Rechner der Stadtverwaltung von Windows XP auf freie Software starten. Der entsprechende Beschluss erfolgte laut italienischen Medienberichten bereits Anfang August, jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Eine Debatte um die Linux-Migration gab es in dem rund 900.000 Einwohner zählenden Verwaltungssitz der Region Piemont bereits seit etwa zwei Jahren. Konkret ins Auge fasste der Stadtrat den Schritt mit dem Auslaufen des Supports für das bisher genutzte Microsoft-Betriebssystem im Frühjahr.

Der Wechsel auf Software wie Ubuntu und Open-Source-Bürosoftware soll anderthalb Jahre benötigen. Der Turiner Verwaltungschef Gianmarco Montanari hofft, die IT-Kosten damit im Vergleich zum heutigen Stand um 20 bis 40 Prozent drücken zu können. 300 Euro sollen sofort pro IT-Arbeitsplatz aufgrund wegfallender Lizenzkosten eingespart werden, was sich auf rund 2,5 Millionen Euro zusammenläppere, schätzen die Norditaliener. Innerhalb von fünf Jahren gehen sie davon aus, dass sie sechs Millionen Euro mehr in der Stadtkasse haben.

Mit dem Wechsel zu freier Software möchten die Turiner auch ihre vergleichsweise alte Computerausrüstung noch ein paar Jahre am Laufen halten und Ausgaben für neue Hardware verschieben. Es werde sicher keine “schmerzlose Reise”, unterstreicht der IT-Direktor der Kommune, Sandro Golzio. Dafür vollführe man aber einen “Salto” in Richtung eines großen Freiheitsgewinn. Ähnliche Worte waren nach dem beschlossenen Umstieg von Microsoft zu Linux 2003 auch in München jenseits der Alpen zu hören gewesen. Mittlerweile steht das dortige Vorzeigeprojekt LiMux aber unter Beschuss der neuen Rathausspitze, die nun die gesamte IT der Landeshauptstand auf den Prüfstand gestellt hat.

In Italien haben auch Regionen und Provinzen wie Umbrien, Apulien oder Bozen Open-Source-Kurs aufgenommen. Die Stadtverwaltung von Neapel rüstete 2007 teils auf Linux um, möchte die entsprechenden rund 2.000 Rechner jetzt aber doch wieder mit Microsoft-Produkten bestücken (Stefan Krempl) / (jk)

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Vienna Open: Post-digitale Strategien und ein neuer Materialismus

CC-by-sa: Vienna Open

CC-by-sa: Vienna Open

Im Festivalzeitraum von 16. Oktober bis 02. November werden Themen rund um die allgegenwärtige Digitalisierung, wie auch neue Formen einer offenen Gesellschaft und offener Wirtschaftsmodelle erörtert. In Workshops und Vorträgen werden in diesem Jahr folgende Fragen behandelt wie: Welche postdigitalen Strategien braucht eine offene Gesellschaft? Schaffen Initiativen wie Upcycling, Repair it, FabLabs einen neuen Materialismus? Oder braucht Wirtschaft, Politik und Gesellschaft neue Modelle und soziale Innovationen, um auf kommende Probleme besser zu reagieren? Berücksichtigt werden aktuelle Positionen und Fragestellungen der kritischen Theorie in Bezug auf die Auseinandersetzung von Gesellschaft und Technik, Umweltzerstörung, Entfremdung und gesellschaftlichen Ungleichheiten.

Das ViennaOpen Festival ist das einzige Festival in Europa, das an der Schnittstelle zwischen Kunst, Design, Kultur und Gesellschaft mit einem Fokus auf offene Innovationsprozesse arbeitet. Waren es 2013 Aspekte von neuen Wirtschaftsmodellen und Gemeinschaften, die im Sinne der „Shared Economy“ beleuchtet wurden, so liegt 2014 der Schwerpunkt auf dem Thema „Postdigitale Strategien in einer offenen Gesellschaft“. Um diese Themen einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und um neue Akzente in der Community und der Stadt zu setzen, werden in Vorträgen und Workshops praktische und angewandte Beispiele erarbeitet und diskutiert.

Kooperationen und das Wiener Modell von Open Design
In den letzten Jahren war ViennaOpen eine reine Eigenproduktion des Verlags Neue Arbeit. Um ein weiteres Feld von Multiplikatoren und Bündnispartner anzusprechen wurden 2014 zum ersten Mal für das ViennaOpen Festival breitere Kooperationen mit verschiedensten Partnern eingegangen.

Für das Thema Open Design und offene Stadtplanung, sowie Architektur wurde mit der TU Wien/Mobiles Stadtlabor und dem Paradocks verschiedenste Vorträge und Workshops erarbeitet. Die reichhaltigen Szenen rund um Themen wie “Upcycling”, “Maker Movement”, “Offene Kooperation”, “Shared Economies”, „FabLabs“, … sind in der Programmentwicklung, gemeinsam mit Maker Austria, MA48, Happy Lab und anderen erarbeitet worden. Mit internationalen Kooperationspartnern und „Good Practice“ Beispielen gehen wir davon aus, auch heuer wieder einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung des im europäischen Raum als einzigartig angesehene “Wiener Modells” zur Umsetzung von Open Design Strategien zu leisten.

Das Wiener Modell von Open Design beschränkt sich nicht nur auf offene Gestaltungsprozesse und Design selbst, sondern beleuchtet auch angrenzende gesellschaftliche Felder wie in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Darüber hinaus versucht ViennaOpen auch Projekte und Kollaborationen zu fördern, die für offene und kollektive Lösungen stehen, um diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

ViennaOpen 2014 – das Programm
Der Begriff des Postdigitalen beschreibt eine Gesellschaft, die von elektronischen und digitalen Prozessen durchdrungen ist. Digitalität ist allgegenwärtig und hat die Produktion von Gütern, unsere sozio-ökonomische Lebenswelten und unser Kommunikationsverhalten nachhaltig verändert. Wie verhält sich daher eine Gesellschaft in der alle Lebensaspekte digital abgebildet werden? Durch die Digitalisierung kann unser Konsum und unser Verhalten durch Maschinen gelesen, verarbeitet und interpretiert werden. Diese maschinenlesbare Codierung unserer Lebenswelt hilft nicht nur Google uns bessere Suchergebnisse anzubieten, sondern ermöglicht Amazon auch andere vergleichbare Lesegewohnheiten als Kaufvorschlag zu offerieren. Nicht nur die großen globalen E-Commerce Anbieter verwenden Big Data, um über Userprofiling die Gewinnmaximierung zu steigern, sondern auch Geheimdienste überwachen unser tägliches Verhalten um Muster und Anomalien zu erkennen.

Postdigitale Strategien
Digitalität ist zum Alltag von uns allen geworden und deshalb stützt sich unser Interesse diesmal auf Strategien und Taktiken, die eine Antwort auf Volldigitalisierung und Überwachung bieten. Gezeigt werden Projekte, Ideen und Ansätze, die eine neue Selbstbestimmung von Konsumenten und Produzenten im Sinne eines Öffnungsprozesses fördern. In diesem Zusammenhang sind Dimensionen einer offenen Gesellschaft und deren Reglementierungen von kulturellen Entwicklungen von zentraler Bedeutung, weil durch offenes Gestalten Verständnisebenen von komplexen Produktions-, Distributions- und Verbrauchszusammenhängen transparenter und somit entmonopolisiert werden. Damit werden Mitbestimmungsmöglichkeiten und Teilhabensmomente geschaffen, die gemeinsam ein stärkeres Bewusstsein für Konsumations-, Entscheidungs- und Entwicklungsregeln schaffen.

Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig an einem kritischen Bewusstsein für globale Entwicklungsdynamiken zu arbeiten. ViennaOpen 2014 hat sich aus diesem Grund für eine angewandte Reflexion der kritischen Theorie entschieden, die sowohl der systemkritischen als auch selbstkritischen Herangehensweise Raum geben.
Kritikfähigkeit setzt einen Informationsstand voraus, der in vielerlei Hinsicht einen hohen Grad an Komplexität innewohnt. Durch praxis- und schaffensorientierte Ansätze versuchen wir deshalb insbesondere einen Überblick zu einem „Neuen Materialismus“ zu geben, dessen Bewusstsein sich aus einem sinnvollen Umgang mit Ressourcen und ökonomischen Handeln speist.

Ein neuer Materialismus
Aktuelle Phänomene wie Upcycling, gemeinsames Wirtschaften in Shared Economies, soziales Unternehmertum,  FabLabs oder Future Factories sind aus unserer Sicht keine kurzfristigen Modeerscheinungen, sondern Ausdruck eines grundlegenden Bedürfnisses der Selbstermächtigung einer breiten gesellschaftlichen Bewegung. Da es sich nicht um ein einheitliches Meinungsfeld und eine historisch ausdifferenzierte Entwicklungen handelt, müssen diese neuen Taktiken erst diskutiert und einer Positionsbestimmung unterzogen werden.

Die Beziehung der Menschen wird in allen Gesellschaften durch den Austausch von Informationen, Produkten und Dienstleistungen bestimmt. Die Art und Weise wie wir diese materiellen und immateriellen Güter tauschen, verhandeln und verteilen, ist Ausdruck unserer gesellschaftlichen Ordnung und bringt aktuelle Probleme zum Vorschein.

Diese Sichtweise stellt einen neuen Materialismus im Umgang mit unseren täglichen Produkten, Waren und Gütern dar. Die ressourcenschonende Fertigung und Entwicklung von resillienten Produkten (FairMeter) und die transparente Erzeugung von elektronischen Geräten, wie dem FairPhone, aber auch der „Hacktivism“ von „I fix-It“ gegen die geplante Obsolesenz von Mobiltelefonen und Computern in der „illegalen“ Veröffentlichung von Reparaturhandbüchern, zeigen globale Strategien und taktische Handlungsanweisungen. In urbanen und lokalen Ballungsräumen bilden FabLabs, Future Factories oder Netzwerke wie 3D-Hubs eine ansprechende Alternative zu herkömmlichen Produktions- und Wertschöpfungsketten. Diese alternativen Wertschöpfungssysteme bringen die Produktion wieder auf „Sichtweite“ zu Makern und Konsumenten, bzw. bringen einen Teil der Wertschöpfung wieder auf lokale regionale Gebiete zurück.
Durch die Analyse und Behandlung von gesellschaftlichen Themen möchte das ViennaOpen Festival, Impulse und Denkanstöße für aktuelle und kommende Probleme in Kunst, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft geben.

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