science.orf.at: Open-Government-Data: Österreich hinkt nach

In Österreich geben die Städte Wien und Linz den Takt in Sachen Open Data vor. Die Stadt Wien startete im Mai mit ihrem Open Data Portal und Linz wird im Herbst mit einer auf CKAN (Open Source Software der Open Knowledge Foundation) basierenden Lösung nachziehen. Gemeinsam haben die beiden Städte auch den Standard für die Linzenzierung der Daten festgelegt. Eine Lizenzierung unter Creative Commons mit Namensnennung ermöglicht allen Interessierten eine einfache, rasche und unkomplizierte Nutzung der Daten.

Leider können damit etablierte Teile der Wirtschaft nicht Schritt halten. Sie empfehlen eine kostenpflichtige Abgabe der Daten. Dies wäre natürlich im Sinn der etablierten Verlage und Datenverkäufer. Ein geringer Preis für die Daten würde Start-Ups, Communites und Wissenschaft von der Nutzung der Daten abhalten. Gleichzeitig könnten die Verlage und Datenverkäufer ihre Fixkosten massiv senken und an neue Daten heran kommen.

Ton Zijlstra beschreibt in dem Beitrag die Auswirkung, die ein Wechsel von kostenpflichtiger zu kostenloser Lizenzierung hat. In den Niederlanden wurden Wetterdaten zuvor verkauft und dann gratis abgegeben. Die Zahl der Wiederverwerter der Daten hat sich damit von 5 auf 50 Wiederverwender gesteigert. Die Zahl der Arbeitsplätze und die Höhe der eingenommenen Steuern ist dadurch deutlich gestiegen.

Zum ganzen Artikel von Claudia Glechner auf orf.at …

Über spawel

Stefan Pawel, Linz
Dieser Beitrag wurde unter Open Government, Open Government Data, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.